Iberio's Vater Indigo zählt zu den bedeutendsten Vererbern der baden-württembergischen Pferdezucht und trägt den Ehrentitel „Elitehengst“. Er vereint edelste Trakehner Blutlinien auf der Vaterseite mit bestem Holsteiner Leistungsblut auf der Mutterseite.
Seine Mutter Coco Chanell stammt aus dem ersten Deckjahrgang des heutigen Starvererbers Caletto I. Coco Chanell, die selbst in Springprüfungen der Klasse M platziert war, brachte zudem Iberios Schwester Iberia CH hervor, eine siegreiche Springstute der Klasse M.
Auch die Großmutter Murina lieferte mit La Badita (v. Aldato) und Lombarico (v. Lombard) zwei Springpferde der Klasse M sowie deren gekörten Vollbruder Landwind. Murina ist eine Tochter des bedeutenden Anglo-Normannen Furioso II, der die moderne Oldenburger Sportpferdezucht maßgeblich geprägt hat.
Die Urgroßmutter Rubina brachte aus der Anpaarung mit Furioso II das Springpferd Phoenix (Klasse M) hervor. In vierter Generation erscheint der in Polen gezogene Schimmelhengst Rubin (v. Rumian). Rumian war ein väterlicher Halbbruder des großen Ramzes x, der in Holstein und Westfalen Hengstdynastien begründete.
Iberio wurde 1993 in Marbach gekört. Im darauffolgenden Jahr gewann er am selben Ort mit deutlichem Vorsprung die Hengstleistungsprüfung. Dabei erhielt er dreimal die Traumnote 10,0 – für Leistungsbereitschaft, Springveranlagung und im Fremdreitertest –, was ihm im Teilindex Springen einen Vorsprung von fast 20 Punkten vor dem Zweitplatzierten einbrachte. Zudem belegte er im Rittigkeitsindex den zweiten Platz in einem Teilnehmerfeld von 27 Pferden.
Anschließend startete Iberio eine überaus erfolgreiche Karriere im Springsport; er gewann zahlreiche Springprüfungen der schweren Klasse (S) und erwies sich später zudem als Spezialist für Derby-Prüfungen. Unter Sören von Rönne belegte Iberio 2001 den zweiten Platz beim Deutschen Springderby, gewann das Derby im Jahr 2002 und platzierte sich 2003 sowie 2004 auf dem weltweit schwersten Parcours auf den Rängen elf und acht.
Iberio's Nachkommen zeigen sich unheimmlich rittig und leistungsbereit mit hoher Springveranlagung und konnten bereits Erfolge bis Springen 155cm, in der Vielseitigkeit bis CIC* und in der Dressur bis zur Kl. M** erzielen.
Sein Sohn Ideal belegte 2004 unter Dr. Ulf Möller den vierten Platz beim Bundeschampionat der sechsjährigen Dressurpferde.
Er stellt einen gekörten Sohn, 14 Staatsprämienstuten und 25 Auktionspferde.
HLP 1994: 139,80/1/28; DI 135,55/2; SI 141,78/1





