TINKA'S BOY
EU- Samendepot Vornholt Hengste

Steckbrief
Tinka’s Boy – Eine Legende des internationalen Springsports
Tinka’s Boy (Zuidpool x Esprit x Zeus) war weit mehr als ein erfolgreicher Deckhengst. Der niederländische Fuchshengst (1989–2022) gehörte mit seinem Reiter Markus Fuchs zu den herausragenden Paaren des internationalen Springsports. Mit Olympiasilber, Europameistertiteln auf dem Podium und dem Sieg im Weltcupfinale schrieb er Sportgeschichte.
Abstammung und Herkunft
Tinka’s Boy wurde von J. P. Muntjewerf in den Niederlanden gezogen. Sein Vater war Zuidpool, seine Mutter Esprit stammte von Zeus ab. Über die weitere Mutterlinie führen die Blutlinien zu Urloffine und Orlof. Diese Abstammung vereint niederländische Springpferdezucht mit dem wertvollen Einfluss des international bekannten Springpferdevererbers Zeus.
Seine eigenen sportlichen Erfolge
Bereits in Großbritannien machte Tinka’s Boy unter Nick Skelton auf sich aufmerksam. Er gewann Championate für vier-, fünf- und sechsjährige Pferde und überzeugte anschließend in internationalen Nationenpreisen. Mit acht Jahren wechselte er in den Stall von Markus Fuchs, mit dem er den Höhepunkt seiner Karriere erreichte.
Zu seinen größten Erfolgen zählen:
- 1999 – Europameisterschaften in Hickstead: Silbermedaille in der Einzel- und Mannschaftswertung.
- 2000 – Weltcupfinale in Las Vegas: Zweiter Platz.
- 2000 – Olympische Spiele in Sydney: Silbermedaille mit der Schweizer Mannschaft.
- 2001 – Weltcupfinale in Göteborg: Sieg und damit Weltcup-Champion im Springreiten.
- 2001 – Europameisterschaften in Arnhem: Teilnahme für die Schweiz; vierter Platz in der Einzelwertung.
- 2003 – Europameisterschaften in Donaueschingen: Bronzemedaille mit der Schweizer Mannschaft.
- 2003 – Weltcupfinale in Las Vegas: Fünfter Platz.
- 2004 – Weltcupfinale in Mailand: Dritter Platz.
- 2004 – Olympische Spiele in Athen: Erneute Teilnahme für die Schweiz; fünfter Platz mit der Mannschaft.
Darüber hinaus gewann Tinka’s Boy zahlreiche bedeutende internationale Große Preise, unter anderem in Aachen, Dublin, London, Berlin, Dortmund, Leipzig und Ascona. Insgesamt werden ihm 26 internationale Grand-Prix-Siege und eine Gewinnsumme von mehr als zwei Millionen Schweizer Franken zugeschrieben.
Seine sportliche Karriere stand für außergewöhnlichen Kampfgeist, Vermögen am Sprung, Rittigkeit und eine beeindruckende Konstanz auf höchstem Niveau.
Züchterische Bedeutung und Nachkommen
Nach seiner Verabschiedung aus dem internationalen Springsport im Jahr 2006 setzte Tinka’s Boy seine Karriere als Deckhengst fort. Auch in der Zucht hinterließ er Spuren: Zahlreiche Nachkommen konnten sich im internationalen Sport etablieren.
Zu seinen bekannten Nachkommen gehört Tinka’s Serenade, die unter Billy Twomey international erfolgreich war und Irland bei den Olympischen Spielen 2012 in London vertrat. Weitere Nachkommen wie Heroine de Muze und Tinka’s Hero Z machten ebenfalls im Springsport auf sich aufmerksam.
Ein Hengst, der Sportgeschichte schrieb
Tinka’s Boy vereinte außergewöhnliches Springvermögen, Leistungsbereitschaft und eine bemerkenswerte Karrierebeständigkeit. Seine Erfolge bei Europameisterschaften, Olympischen Spielen und Weltcupfinals machen ihn zu einem der prägenden Springpferde seiner Generation.
Mit dem Weltcupsieg 2001, den olympischen Mannschaftssilbermedaillen und seinen zahlreichen Grand-Prix-Erfolgen bleibt Tinka’s Boy ein herausragendes Beispiel für internationale Spitzenqualität – im Sport wie auch als Vererber.
Vornholt Hengste – Leidenschaft für außergewöhnliche Hengste, ihre Blutlinien und ihre sportlichen Geschichten.
Decktaxe
Die Decktaxe für Tinka' Boy umfasst die Nutzung von TG- Sperma für die Zucht.
Es gelten die jeweils aktuellen Bedingungen und Preise von Vornholt Hengste. Die Bestellung von Hengstsperma erfolgt über das Bestellformular.


